Scouter Carsharing

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Covid-19 und wie wir reagieren können

Corona trifft uns natürlich hart. Wir wollen Ihnen gerne erzählen, wie wir damit umgehen und was das für Sie und uns bedeutet. Und wir riskieren einen Blick in die Zukunft.

Unser aller Alltag hat sich seit drei Wochen stark verändert und damit natürlich auch die Nutzung der scouter Autos, die ja Teil des Alltags für viele von Ihnen war.

Was uns weh tut
Mit den Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind mehr Carsharing-Fahrten ausgeblieben, als wir uns je ausgemalt hatten. Da wir die scouter Preise ohnehin knapp kalkuliert haben, hat das natürlich zur Folge, dass uns der tägliche Betrieb derzeit eine Menge mehr kostet, als wir einnehmen, zumal der allergrößte Teil unserer Kosten von Corona unbeeindruckt weiterläuft. Diese Ausnahmesituation wollen wir unbedingt so bewältigen, dass wir unser Carsharing Angebot unterbrechungsfrei während der Krise und dauerhaft über die Krise hinaus bereitstellen können – das wollen wir für Sie aber natürlich auch für uns. Gleich danach kommt unser Bemühen, unsere Kollegen, die Menschen aus dem scouter Team, zu unterstützen: Auf einmal müssen Kinder rund um die Uhr betreut werden und natürlich gibt da es auch Sorgen um Geld und Zukunft.

Was wir dagegen tun
Das Maß in dem Sie scouter dieser Tage nutzen, hängt entscheidend von staatlichen Entscheidungen über die Regeln unseres Zusammenlebens ab. Wir konzentrieren uns daher auf die Möglichkeiten, unsere Kosten wenigstens teilweise an den Einnahmeausfall anzupassen. So konnten wir die Auto-Versicherungskosten etwas senken – mit der Anzahl der Fahrten sinkt schließlich auch das Unfallrisiko. Und wir nutzen die Verzögerung bei der Auslieferung neuer Autos (die Fabriken stehen still), um unsere Flotte ca. 8% zu verringern. Wir schaffen das, ohne eine einzige Station zu schließen. An größeren Station stehen in der nächsten Zeit aber etwas weniger Fahrzeuge. Wegen der sehr geringen Fahrzeugauslastung ist Ihre Trefferchance für Ihr Wunschauto dennoch besser denn je.

Der nach der Flotte zweitgrößte Kostenblock sind unsere Lohn- und Gehaltskosten. Viel weniger Fahrten machen weniger Arbeit, daher kommen wir nicht um Kurzarbeit herum. Trotzdem hat keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter Einbußen beim Nettoverdienst, denn wir stocken das Kurzarbeitergeld bis auf die bisher verdienten Nettogehälter auf. Wir wissen, dass viele Kolleginnen und Kollegen aus unserem Team ihre monatlichen Einkünfte in voller Höhe brauchen.

Blick nach vorne
Auch wenn die kommenden Wochen noch manches Problem zutage fördern – wir werden uns dem mit aller Energie entgegenstemmen. Denn wir sind überzeugt, dass Carsharing allgemein und besonders scouter Carsharing auch in Zukunft so gut funktionieren kann, wie schon in der Vergangenheit. Das Konzept stimmt, die Krise wird irgendwann vergehen. Was uns auch Mut macht: Trotz Schließung der scouter Spots kommen täglich Neuanmeldungen bei uns an. Um persönlich für Interessenten da zu sein, werden unsere eigenen Spots in Marburg und Nürnberg, aber auch die mit Partnern betriebenen in den anderen Städten wieder öffnen, sobald das zulässig ist.

Wenn es wichtige Neuigkeiten zum Thema gibt, informieren wir sie natürlich. Bis dahin wünschen wir Ihnen, dass die Folgen der Corona-Krise für Sie tragbar bleiben. Kommen Sie gut durch die nächste Zeit und bleiben Sie optimistisch – schon das allein hilft ein Stück!

Tim Pfleiderer und Thomas Großnann
scouter Carsharing

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