Scouter Carsharing

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Ressourcenschonend fahren

Zu den Anforderungen des Umweltzeichens Blauer Engel fürs Carsharing gehört, dass Sie als unsere Kunden Informationen zum energiesparenden und lärmarmen Fahren zur Verfügung gestellt bekommen. Aber was sind wirklich realistische, gute Tipps – und was ist nur gut gemeint?

Die vom Blauen Engel geforderten Tipps finden Sie bei uns in Punkt 8 der Anleitung (als PDF auf scouter.de verfügbar).

Als wir merkten, dass ein dort angegebener Link nicht mehr funktioniert, machten wir uns an die Überarbeitung dieses Themas. Zuerst haben wir Material im Netz gesammelt. Natürlich findet man vielerorts dasselbe. Verblüffend aber, wieviel nicht mehr zeitgemäßes sich heute noch im Netz tummelt: Man solle keine Sandsäcke zur Verbesserung des Fahrverhaltens auf Schnee und Eis in den Kofferraum legen. Im Zeitalter der frontgetriebenen Autos macht das sowieso keinen Sinn, außerdem dürfte dieser Trend seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ganz stark abgeebbt sein.

Andere Tipps mögen für Autoeigner wichtig sein, passen aber nicht für Carsharer. Zwei Beispiele: Dachgepäckträger solle man wegen des Luftwiderstands gleich nach Gebrauch entfernen. Den Motor solle man nicht warmlaufen lassen, sondern gleich losfahren. Das dürften auch nur die wenigsten von Ihnen erwägen, da Sie die Warmlauf-Zeit bezahlen und außerdem solange in der Kälte bibbern müssten. Aber welches Verhalten ist wirklich sinnvoll? Was sollte man auch als Carsharer tatsächlich vermeiden? Hier kommen unsere scouter Spezialtipps:

Den wichtigsten Tipp haben Sie alle schon umgesetzt: Machen Sie Carsharing!

Man kann sicher darüber streiten, ob ein Carsharing-Fahrzeug nun 5, 8 oder 11 Privat-PKW ersetzt. Unbestritten ist jedoch: Durch das gemeinsame Nutzen sparen Sie als Nutzergemeinschaft von scouter tausende von Fahrzeugen, samt der Rohstoffe und Energie für die Produktion und der Stellflächen in den Städten.

Carsharing machen allein reicht Ihnen nicht?

Es geht noch besser, buchen Sie die Option CO2-Ausgleich und für einen Cent pro km fahren Sie zu 100 % CO2-neutral nach Goldstandard. Zur Option CO2-Ausgleich

Nutzen Sie, wenn’s geht, Elektroautos

Elektroautos sind - einmal angeschafft - weniger umweltbelastend beim Fahren. Wir beziehen an allen unseren Ladesäulen zu 100% Strom aus regenerativen Quellen. Elektroautos sind außerdem bei langsamem Tempo leiser, weil das Motorengeräusch wegfällt. Und unsere Renault Zoé laden sehr zur sanften Fahrweise ein, was hilft, die weiteren Tipps zu beherzigen.

Bilden Sie Wegeketten

Dieser Tipp spart nicht nur die natürlichen Ressourcen, sondern auch Ihre ganz persönlichen finanziellen. Was wir meinen: Statt zweimal loszufahren: Machen Sie Ihren Einkauf auf der Rückfahrt vom Kind zum Cellounterricht bringen. Und vielleicht lässt sich unterwegs noch der alte Computermonitor bei der Sammelstelle abliefern. Auch wenn’s uns Einnahmen kostet, besser ist das.

Fahren Sie mit scouter in Urlaub, statt zu fliegen

Noch besser ist natürlich eine Bahnfahrt, aber gegenüber dem Fliegen ist ein (gut gefülltes) scouter Urlaubsauto der reinste Umwelt-Engel. Außerdem: So verschmerzen wir auch besser, wenn Sie im Alltag Wegekette bilden…
Übrigens: Auch das Fliegen lässt sich noch toppen: Eine Kreuzfahrt ist schlimmer. Aber, hey, man kann auch zu einer Kreuzfahrt fliegen!

Klimaanlage und Sitzheizung

Am besten man benutzt beide mit Sinn und Verstand. Ein im Hochsommer auf 18 Grad runtergekühltes Auto ist energetisch ein Fiasko und außerdem hilft es beim sich Erkälten. Wir schaffen immer mehr Fahrzeuge mit geregelter Klimaanlage an, so können Sie die Wunschtemperatur einstellen und das Auto kühlt nicht stets mit voller Leistung.

Staus vermeiden

Schauen Sie bei staugefährdeten Routen vorher kurz nach (z. B. auf Google Maps oder spätestens im Auto im Navigationsprogramm), ob die Strecke frei ist. Wenn nicht: Falls noch möglich zu einer anderen Zeit fahren, sonst: Das Navi eine staufreie Strecke suchen lassen.

Und last but not least der Klassiker: Die Fahrweise selbst

Vorausschauend fahren und im Verkehr mit schwimmen. Beim Bremsen wird Bewegung zu Abwärme, beim Beschleunigen wird Benzin (oder Strom) zu Bewegung - um dann beim Bremsen zu Abwärme zu werden.
Bei Verbrenner-Autos: Frühzeitig hochschalten, gerne auch mal den 4. Gang in der Stadt benutzen. Bei hohen Drehzahlen läuft der Motor ineffizienter. Nicht rasen.

Nobody’s perfect - aber wenn Sie sich im Alltag an den einen oder anderen Punkt erinnern, ist das toll. Und bleiben Sie bei all dem gut gelaunt, ein schlechtes Gewissen macht die Erde nicht kühler.

Was vielleicht ein wenig zur guten Laune beiträgt: Auch scouter hilft mit, Sie umweltschonend mobil zu machen. Wir schaffen nach und nach mehr E-Autos an. Bei Verbrennern suchen wir gezielt die verbrauchsärmsten aus. Wir benutzen natürlich Leichtlauf-Öl und wir achten beim Nachfüllen auf das Erreichen des höchst zulässigen Luftdrucks in den Reifen. Und nicht zuletzt: Wir geben unseren Kunden Tipps zum ressourcenschonenden Gebrauch des Autos…

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